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Aufbau und Funktion des menschlichen Auges



Hornhaut:
Vorderer, lichtdurchlässiger Teil der Lederhaut. Sie wird vom Augenlid alle paar
Sekunden mit Tränenflüssigkeit angefeuchtet, damit auch gereinigt und desinfiziert.
Wäre sie zu trocken, würde sie trüb.

Vorderkammer:
Sie ist mit einer klaren Flüssigkeit gefüllt.

Iris:
Sie ist ein beweglicher Muskel, der die Größe der Pupille den Lichtverhältnissen
anpasst. Da das Gewebe sehr dünn ist, sind grüne, braune, blaue, oder graue
Pigmente eingelagert, die einen Sonnenbrilleneffekt haben.

Linse:
Sie ist klar und lichtdurchlässig und kann ihre Form ändern, um scharfes Sehen zu
ermöglichen. Die Linsentrübung, der Graue Star, ist ein häufiges Problem des Alterns.

Netzhaut:
Sie ist höchstens einen halben Millimeter dünn und umschließt den Glaskörper.
Sie enthält lichtempfindliche Zellen, die Seheindrücke in elektrische Impulse
umwandeln und an den Sehnerv weitergeben.

Glaskörper:
Diese gallertartige Masse hat die Form einer Kugel, daher spricht man auch vom
Augapfel. Er ist lichtdurchlässig und sorgt für den nötigen Abstand zwischen
Linse und Netzhaut.

Lederhaut:
Sie umgibt das ganze Auge und ist mit Ausnahme des vorderen Teils, der licht-
durchlässigen Hornhaut, nicht lichtdurchlässig.

Gelber Fleck:
Die Netzhaut ist nicht überall gleich lichtempfindlich. Am Gelben Fleck sind besonders
viele Zellen versammelt, die das scharfe und farbige Sehen ermöglichen.

Sehnerv:
Er leitet die Seheindrücke zum Gehirn.


Die Arten des Sehens:


Normales Sehen heißt, dass die Linse in unserem Auge je nach Wunsch Nahes oder
Fernes scharf auf der Netzhaut abbilden kann. Die ins Auge fallenden Lichtstrahlen
werden genau auf der Netzhaut gebündelt. Ob man ein Buch vor der Nase hat oder
das Ufer am Horizont betrachtet: Der Blick stellt sich scharf, indem Muskeln die
Krümmung der Augenlinse regulieren. Der scharf einstellbare Punkt in der Nähe der
Augen ändert sich mit dem Alter. Der Nahpunkt liegt bei Fünfjährigen ca. bei 7 cm,
bei 40jährigen bei 17 cm, bei 70jährigen ca. bei 100 cm.


Zu kurz: Je nach Beschaffenheit des Auges bündeln Hornhaut und Linse die Licht-
strahlen so, dass der Fokus nicht auf die Netzhaut fällt, sondern sich kurz davor
einstellt. Der Augapfel ist zu lang und entfernte Gegenstände werden auf der Netzhaut
nicht scharf abgebildet. Das nennt man Kurzsichtigkeit. Seit dem 16. Jahrhundert kennt
man ein Mittel dagegen: Eine Zerstreuungslinse bringt das scharfe Bild genau auf die
Netzhaut.


Zu weit: Die nahen Gegenstände werden nicht scharf gesehen. Die Lichtstrahlen haben
ihren Fokus nicht auf der Netzhaut, sondern erst ein Stückchen dahinter - doch hinter
der Netzhaut kann man nicht sehen. Eine Sammellinse gleicht das aus und hilft Weit-
sichtigen, auch in der Nähe scharf zu sehen.


Verzerrt: Durch eine Hornhautverkrümmung gewinnt man einen verfälschten Raum-
eindruck. Auch das lässt sich durch eine Linsen ausgleichen, in die ein sogenannter
Zylinder eingeschliffen wird. Das ist eine Verformung in der Linse, die die Hornhaut-
verformung wieder ausgleicht. Erst seit 1825 ist das technisch möglich.


Entweder - oder? Leider gilt das nicht. Viele Menschen leiden mit zunehmendem Alter
gleichzeitig an Kurz- und Weitsichtigkeit. Dafür braucht man zwei verschiedene Brillen
oder eine Brille zum Weitsehen mit kleinen Fenstern zum Nahsehen. Seit 1959 ist es
möglich, ein Brillenglas gleichzeitig oben als Sammellinse und unten als Zerstreuungs-
linse einzusetzen. Mit diesen Gleitsichtgläsern kann man dann sowohl ein Buch lesen
als auch die Fernsicht genießen.



 

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